Ein Plan muss her: Struktur für Woche und Tag
Wer kennt das nicht: Ein Einkauf steht an, der Müll muss raus, die Steuererklärung wartet noch immer, Staubsaugen wäre nicht schlecht, die Inspektion fürs Auto steht an und eigentlich wollte ich heute Abend noch ins Kino. Was macht man in diesem Fall? Alles gleichzeitig? Natürlich nicht. Ein Plan muss her: in Form eines Tages- oder Wochenplans für all die Tätigkeiten, die auf jeden Fall erledigt werden müssen – und keinen Aufschub dulden.
Den eigenen Rhythmus finden
Wichtig ist es, anstrengendere und leichtere Aufgaben über den Tag zu verteilen und den eigenen Rhythmus zu finden und Pausen richtig zu setzen:
- Idealerweise ausruhen, bevor du müde bist
- Längere oder anstrengendere Tätigkeiten in mehrere kleine Schritte unterteilen – und 5- oder 10-Minuten-Pausen einlegen
- Anstrengende Aufgaben delegieren oder sich dabei helfen lassen
- Nicht unter Druck setzen und Pausen einlegen – auch wenn etwas noch nicht abgeschlossen ist
Fragen über Fragen? Erfahrene MS-Coaches im MS Service-Center haben ein offenes Ohr, erklären MS und was das für dich bedeutet. Nimm einfach Kontakt auf.
Mobilitätshilfen erleichtern den Alltag
Zugegeben: Die Entscheidung für eine Mobilitätshilfe fällt oft nicht leicht. Doch die meisten Menschen erobern sich damit ein Stück Selbstständigkeit zurück. Mit einer Gehhilfe müssen Patienten weniger Kraft für Wegstrecken aufbringen. Wenn du morgens einen Gehstock für Routineaufgaben verwendest, bleibt dir nachmittags mehr Kraft für Dinge, auf die du dich freuen kannst und die du ohne Gehhilfe unternehmen willst.
Einsatz nach individuellen Bedürfnissen und Lebensstil
Jeder MS-Patient sollte Mobilitätshilfen so einsetzen, wie sie zu den individuellen Bedürfnissen und dem eigenen Lebensstil passen – zum Beispiel bei einem Rückfall, an „sehr schlechten Tagen“ oder um tagsüber Energie für einen besonderen Anlass am Abend zu sparen. Selbstbeobachtung und Ehrlichkeit gegenüber sich selbst sind hier wichtiger als allgemeine Regeln.