Weitere Untersuchungen

Alles unter Kontrolle: andere Erkrankungen ausschließen

Zur Absicherung der Diagnose Multiple Sklerose (MS) und zum Ausschluss anderer Erkrankungen können weitere Untersuchungen zum Beispiel des Blutes oder der Nerven notwendig sein.

Blutuntersuchung

Einige MS-typische Beschwerden können auch durch infektiöse Erkrankungen, wie z. B. Neurosyphilis, Neuroborreliose, eine HIV-Infektion oder andere entzündliche Prozesse, hervorgerufen werden. Durch eine Untersuchung von Blutzucker, Leber-, Nieren- und anderen Laborwerten können diese ausgeschlossen werden.

Noch Fragen? Nimm Kontakt mit unserem MS Service-Center auf, wir freuen uns auf dich und helfen dir gerne weiter.

Gehirnströme, Muskelaktivität und Nervenleitgeschwindigkeit

Möglicherweise möchte der Arzt deine Gehirnströme messen. Dafür setzt er die Elektroenzephalografie (EEG) ein, mit der er bestimmte Veränderungen im Gehirn erkennen kann.

Störungen des peripheren Nervensystems oder der Signalweiterleitung vom Muskel auf den Nerv kann der Arzt mithilfe der Elektromyografie (EMG) oder durch die Messung der Nervenleitgeschwindigkeit (NLG) feststellen. Mit diesen Methoden werden die elektrische Muskelaktivität und die Leitfähigkeit der Nerven überprüft.

Gedächtnis und Aufmerksamkeit

Hast du den Eindruck, dass es dir schwerfällt, dich zu konzentrieren oder dass dein Gedächtnis nachlässt? Wenn du dem Arzt über solche Symptome berichtest, wird er dies mit speziellen Fragebögen und Testverfahren überprüfen und feststellen, ob tatsächlich kognitive Einschränkungen vorliegen. Auch diese können durch die MS bedingt sein.

Kontrolluntersuchungen während der Therapie

Bei einer medikamentösen Langzeitbehandlung der MS erfolgen die Blutuntersuchungen regelmäßig. Sie dienen der Kontrolle und können frühzeitig mögliche Nebenwirkungen anzeigen.

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