Frau hält Herz aus Schnee in ihren Händen

Raus aus der Komfortzone: mehr Fitness im Winter

Kennst du das auch? Wenn es draußen kalt und regnerisch wird, sinkt die Lust auf Bewegung an der frischen Luft. Dafür steigt die Anzahl der möglichen Ausreden von „Es ist zu nass“ bis „Morgen gehe ich bestimmt“. Doch gleichzeitig weiß jeder, wie gut regelmäßige Bewegung tut und dass man auch im Winter dabeibleiben sollte. Was kann motivieren, trotz aller Ausreden in die Sportschuhe zu kommen?

MS-Therapie und Bewegung

Bewegung tut gut. Neben Effekten wie Stressabbau, Senkung des Cholesterinspiegels oder Gewichtsreduktion wirkt Sport vorbeugend gegen Herz-Kreislauferkrankungen, Arteriosklerose, Diabetes und andere Krankheiten. Im Rahmen der MS-Therapie kann die richtige Sportart z. B. bei Fatigue, Spastik und Koordinationsstörungen helfen. Alles gute Gründe, auch im Winter aktiv zu bleiben.

Die positive Einstellung zählt

Wie so vieles, beginnt das Training mit der richtigen Einstellung. Psychologen empfehlen, sich mit positiven Gedanken einzustimmen. Statt sich vorzustellen, dass man draußen friert, ist es besser sich auszumalen, wie gut die frische Luft tut und wie fit man sich danach fühlen wird. Hilfreich ist es, sportliche Aktivität mit positiven Emotionen und Bildern zu verbinden. Unterstützend wirken kleine Belohnungsrituale, z. B. ein warmes Bad nach dem Training oder Entspannungsübungen in einer angenehmen Atmosphäre.

Sich mit anderen verabreden

Ein bewährter Tipp gegen Ausreden ist, sich mit anderen zu verabreden. Das kann eine Freundin oder ein Freund sein, aber auch eine Laufgruppe oder z. B. ein Gymnastikkurs bei der Volkshochschule. Auch „Wenn-dann-Pläne“ können helfen, konsequent zu bleiben. Beispiele: „Wenn ich nach der Arbeit hungrig bin, dann nehme ich mir ins Fitnessstudio etwas zu essen mit.“ Oder: „Wenn ich sehr müde bin, dann fange ich langsam an zu laufen oder reduziere mein Pensum.“ Das klingt vielleicht banal, doch oft scheitern gute Vorsätze an kleinen Alltagswidrigkeiten.

Wetterfeste Kleidung oder
Alternativen überlegen

Bei nassem Winterwetter kühlt der Körper schneller aus und wird anfälliger für Infekte. Wasserdichte, atmungsaktive Kleidung ist kein Luxus, sondern notwendig, wenn du draußen Sport treiben willst. Erfahrungsgemäß ist der „Zwiebelschalen-Look“ am besten geeignet – wichtig ist, dass du beim Sport eine Kleidung wählst, in der du dich wohlfühlst.

Lässt es die körperliche Verfassung einmal nicht zu, das Trainingsprogramm wie geplant zu absolvieren, ist es sinnvoll, sich bereits im Vorfeld Alternativen zu überlegen. Radfahren geht heute nicht? Aber vielleicht gezielte Yoga-Übungen zu Hause. Selbst wenn es nur für ein paar Dehnungsübungen reicht, ist es gut, sich Zeit zu nehmen und den Körper bei den Bewegungen zu beobachten.

„Kaltes, nasses Winterwetter? Mit wasserdichter, atmungsaktiver Kleidung kein Problem.“

Raus ans Tageslicht

Im Winter ist unsere Energie auf Ruhemodus geschaltet. Der Mensch wird träger und manchmal lustlos. Dagegen gibt es ein Rezept: so oft wie möglich raus ans Tageslicht. Empfehlenswert sind tägliche Spaziergänge von mindestens 20 Minuten, egal bei welchem Wetter. Am besten in der Mittagszeit oder wenn die Sonne scheint. Dann lässt sich sogar Vitamin D tanken. Sportliche Outdoor-Aktivitäten sollten möglichst im Hellen stattfinden.

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